Verwaltungsgemeinschaft "Mittleres Nessetal"
Gemeinde Friedrichswerth  
 

Bürgermeisterin Monika Bech
Gemeindeverwaltung:
Waisenhausstr. 112
Tel.: 015228957596
Mittwoch 17:00 - 18:00 Uhr
E-Mail: Bgm.Friedrichswerth@mittleres-nessetal.de 

Kindergarten
Ansprechpartnerin Frau Möller
Waisenhausstr. 108,
Tel. 036254/7 13 12

Dr. med. P. Stüber
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Planweg 4
Tel./Fax: 036254-71417
Privat:    036254-71534

Mo: 07.00 - 12.00 Uhr
Di:  07.00 - 09.00 Uhr
Mi:  07.00 - 12.00 Uhr
Do: 15.00 - 18.00 Uhr
Fr:  07.00 - 12.00 Uhr
Termine nach Vereinbarung
Anmeldung bitte bis 30 min vor Ende der
Sprechstunden

Linden-Apotheke
Behringen
Hauptstr. 144
Mo., Mi., Fr. 08.00-18.00 Uhr
Di., Do. 08.00-18.30 Uhr
Sa. 10.00-12.00 Uhr

 

Über den Ort...

Die Gemeinde Friedrichswerth, ehemals "Erffa" genannt, liegt 11 Kilometer nördlich von Waltershausen und 15 Kilometer nordwestlich von Gotha. Erffa wurde erstmals 796 im Hersfelder Güterverzeichnis unter der Schreibweise "Erphohi" erwähnt.
Mit der Erbauung des Urschlosses, dem ältesten Teil des Ortes, war der Grundstein zum Dorf gelegt. Das Wasserschloss wurde 1677 abgerissen und an gleicher Stelle der jetzige Schlossbau errichtet. Die Bauzeit betrug damals 12 Jahre. Bauherr war Herzog Friedrich I., dessen größter und prachtvollster Bau dieses Gebäude war. In der Ortschronik ist überliefert: "Wenn Herzog Friedrichs Land ein güldener Ring könnte sein, so wäre Friedrichswerth der Edelstein darin." Der Name des Schlosses ging 1685 auf den Ort über (Friedrichswerth - "Friederico wertha" (latein) = dem Friedrich lieb und teuer). 1691 starb Herzog Friedrich. Somit wurden die weiteren Pläne zum Aus- und Umbau des Ortes Friedrichswerth nicht mehr realisiert. Seine Nachfahren nutzten die Anlage als Lustschloss. Der 1739 gegründete Orden diente dem Vergnügen des Landadels. in den folgenden Jahren wurde es um das Schloss ruhiger, erst 1855 zog wieder Leben ein. Das Amtsgericht erhielt damals seinen Sitz im Nordflügel und arbeitete hier bis 1924.
Die Gustav-Adolf-Kirche wurde von dem kinderlosen Ehepaar, dem damaligen Domänenrat Eduard von Hagen und seiner Frau Wilhelmine gestiftet. Die Bauzeit dauerte von 1855 bis 1860.
Der Ort Friedrichswerth mit seinen knapp 600 Einwohnern liegt am rechtem Ufer der Nesse in einer fruchtbaren Talniederung, die nach Süden und Westen von kleinen Anhöhen umgeben ist und sich nach Nordwesten erweitert.
Ein bekannter Sohn der Gemeinde ist Prof. Hermann Haack, der am 29. Oktober 1872 in Friedrichswerth geboren worden ist. Seine karthographisch- wissenschaftlichen Leistungen erlangten Weltruf.
Fast jeder Einwohner der Gemeinde arbeitet aktiv in einem der zahlreichen Vereine des Ortes mit. So finden traditionell jedes Jahr die Geflügelausstellungen des Kleintierzuchtvereins sowie das Hähnekrähen statt. Aber auch die Blaskapelle und der Heimatchor haben sich inzwischen einen Namen gemacht. Der Heimatverein, der jüngste Verein im Ort, hat durch verschiedene Familiennachmittage auf sich aufmerksam gemacht. Anliegen des Vereins ist es, alte bäuerliche Bräuche und Traditionen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.